Frieden verstehen

 

Die Zivilgesellschaft war/ist damit bemüht, "Konflikte" vorzubeugen und zu lösen. Es gibt so viele Kriege, gegen unser Essen, die Bienen, die Natur, die Meinungsfreiheit, usw. Die Menschheit muss sich entweder intensiver "Frieden vorstellen" oder sich das Dogma War&Peace anders überlegen.

Ist die Zivilgesellschaft nicht etwa schon eine ..."Bewegung," die Hunderte von Konflikte zu lösen versucht?

Wenn Aktivismus schon eine riesige Friedensbewegung ist, warum schwächt man ihre innere Macht, indem man sie so kurzsichtig zur Kategorie "Kriege und Atomentrüstung" reduziert?

Menschen sind sehr überfordert oder gar unter Schock. Sich mit Politik, Umwelt, GMOs, Klima Wechsel, Demos, usw. zu befassen, braucht Zeit, und es ist oft so unbefriedigend. Für Sport treiben und eine gesunde Diät braucht es auch Zeit, aber dabei fühlt man sich besser, ermächtigt. Mit Politik und Aktivismus fühlen wir meistens Hoffnungslos. Wir wissen, dass man sich auf unsere Institutionen nicht mehr verlassen kann. Sie Lügen, ständig, wie gedrückt (hier, (hier).

Es gibt keinen Frieden. Jeder glaubt zu wissen, was Frieden bedeutet, wie man ihn fördert. Aber die Bemühungen von US Aktivisten bezüglich dem traditionellen Ansatz von Frieden, haben kläglich versagt. Die Zahl von offizielle und geheime U.S. militarischen Einsäzten, wuchs von einem spezifischen Krieg, Vietnam, zu 135 Kriege (2016, hier). Auch bezüglich Atomwaffen Entrüstung, sieht es nicht besser aus (hier). Sollen wir weiter protestieren? Bezüglich Protesten, sagte in 2013 der berühmte Whistleblower Daniel Ellsberg in San Francisco:

Im Februar 2003 sahen wir weltweit die größte Demonstration in der Weltgeschichte, gegen den US-Krieg im Irak. 15 Millionen Menschen protestierten! Nichts ist passiert. Ich kann Menschen verstehen, wenn sie denken, dass Proteste einfach nichts nützen, dass damit nichts mehr zu erreichen ist.


Martin Luther King sagte uns schon vor 50 Jahren, dass diejenige, die Frieden lieben, sich genau so effizient organisieren müssen, wie diejenige die Krieg lieben? Sind etwa nicht alle Bürgerrechtler, Umweltschützer, Tierrechtler, usw. nicht alle für den "Frieden?" Was ist bei denen so anders, dass sie nicht in einer Friedensbewegung passen? Warum dürfen quasi nur "Pazifisten" oder "Hippies um Frieden fördern?" Da stimmt doch die Logik nicht. Die ganze Kraft aus eines potentiellen Zusammen- halts fliesst der Menschheit aus den geschlossenen Fäuste. Dutzende von Beschwerden, aber nur wenn uns der Krieg zu nahe kommt, denkt man an den Frieden, und zwar immer noch auf English, und immer nur in den Ländern, die direkt bedroht sind. Die Zivilgesellschaft in Deutschland, oder in anderen Nationen, kann nach 50+ Jahren nochmals ein Peace Movement antreiben. Könnten wir nicht einfach einsehen... wie die internationale Zivilgesellschaft schon immer DIE Friedensbewegung war?

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Aktivismus verstehen

Sind denn all die Menschen, die an Friedensbewegungen teilnehmen, nicht meistens auch für die Umwelt, gegen einen ausser Kontrolle geratenen Kapitalismus, Neoliberalismus, oder wie man es nennen will? Warum muss man auf die Strasse gehen, wenn die Medien uns kein Echo geben, und uns unsere Politiker sowieso wegschauen? Gewöhnlichen Menschen sind bereits durch die einfache Aufgabenstellung erschöpft. Sie arbeiten und versuchen, Familien und Nachbarschaften auf einem Niveau zu erhalten, das nun ihre ganze Energie nimmt. Und was ist los mit unseren Bemühungen, den NGOs (Organisationen) unsere Sorgen anzuvertrauen? Die Arbeit von etwa 3 Millionen (USA Statistik: 20122014, 2016) "non-governmental" Organisationen ändert auch nichts. Können oder wollen die uns alle richtig vertreten? Ist es nicht Beweis genug, dass das Problem des Interesenkonfliktes, "Korruption," Intellektuelle zumindest, auch die Zivilgesellschaft paralysiert hat?

Wenn Teil des sozialem Wechsel, ein "Aktivist" zu sein, komplett stigmatisiert ist, dann liegt es nicht nur nahe, sich anders zu organisieren, und schlauer zu werden. Wir haben eigentlich keine andere Wahl. Deshalb gibt es das Wort Repeace, "ich bin ein Repeacer," und die 3 Versprechen zum anklicken und mitmachen. Lässt mal Eure Stimme anders wirken, egal ob wir noch nicht alle Antworten haben. Bildet jetzt ein echtes Demokratisches Forum, positive und fern von militarisierte Polizei Gewalt! Wenn unsere Institutionen nicht begreifen können, welche Werte uns wichtig sind, dann sollten wir sie mit schlauen Strategien schämen, massenweise, antstatt weiterhin sie bitten, endlich etwas Vernünftiges zu tun.

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