Über Repeace

 

Seit 50+ Jahren wollen alle "Frieden," setzen leider wirkungslosen Strategien ein.

Seit den 60er-70er Jahren organisieren sich Menschen, damit unsere Regierungen und Weltorganisationen endlich Lösungen für Armut, Gerechtigkeit, Klima Wechsel, Nachhaltige Energien liefern. Es ist endgültig... die wollen gar nicht zuhören.

Menschen die unterdrückt werden, haben schon immer versucht, sich Freiheit, Gleichheit und Selbsbestimmungsrechte zu erkämpfen. Es hat immer wenig Überreichen die ihre Macht eingesetzt haben, um das zu verhindern. Das Volk hat mit der alten Strategie "Proteste, Demos, Tausende von Petitionen," eigentlich wenig erreicht. Dieses Modell der Durchsetzung der eigenen Beschwerden funktioniert einfach nicht. Wenn man argumentiert, dass dies das einzige ist, das wir zu Verfügung haben, dann antworten wir eben, dass man sich andere Alternativen kreieren muss. Darin besteht ja der Fortschritt, andere Modelle zu schaffen, die eben funktionieren.

Deutschsprachige Bürger und Bürgerinnen haben auch immer wieder getan, Demos, Proteste, Petitionen. Es hört uns niemanden zu. Nun ist es soweit. Es gibt wieder so ein Aufmarsch zu mehr vom gleichen... Kriege. Erst wenn es mit Kriege droht, wünschen die Aktivisten den Frieden. Die Bedrohung durch das perfekt vermarktete Gespenst des "Terrors" ist für die Eliten eine so bequeme Ausrede um mehr Militarisierung und Panikmacherei zu fördern. Während jeder tragische Tod durch Attentate in unseren Städten für Tage als Vorwand benutzt wird, mehr Militäreinsätze im Fernen Osten zu gerechtfertigen, werden tausende(!) von Suizide von erschöpften, hoffnungslosen Arbeitslosen (hier), ganz einfach ignoriert, unter den Teppich gewischt.

Die alte, stagnierende Narrative "Radikale Fundamentalisten hassen uns wegen unserer Freiheiten," gilt weiterhin als perfekter Vorwand, um sinnlose, endlose Selbszerstörungskampagnen durchzusetzen. Dabei muss maßlos in unsere Privatsphäre eingedrungen werden. Das müssen wir natürlich akzeptieren. Das Resultat von 50+ Jahren Amerikanische Friedensbewegung spricht für sich selbst. Die Zahl U.S. Militäreinsätzen wuchs von einem spezifischen Krieg, Vietnam, zu 135 Kriege. (hier). Auch in Bezug auf Atomwaffen Entrüstung, gibt's überhaupt kein Fortschritt. (hier). Unter Trump, bereiten sich Amerikaner auf mehr vom gleichen (hier), und die Welt des Aktivismus schaut paralysisert zu. Ist es nicht mal Zeit, etwas pragmatischer zu werden?

Haben sich etwa nicht genug Menschen den Frieden vorgestellt?

Haben Hippies nicht stark genug geträumt? "Imagine peace" ist ganz nett, aber keine Strategie, die man konkret durchsetzen kann. Von Waffenlobbyisten und Banken durchaus beherrschte Regierungen und Medien, kann man sich doch mit "Imagine" keine Vernunft mehr erwarten. Das ist nicht nur extrem naiv, sondern es ist schon lange peinlich geworden. Diejenigen, die sich bezüglich Konflikten einen Fortschtitt erhofften, haben zu lange, von tauben Regierungen, das Falsche gefordert. Wenn Minderheiten wie Schwarzen oder Hippies (mit ihren Protesten) für die Herrscher zum Problem wurden, setzte die US Regierung schon in den 70er Jahren hinterlistige Framing Taktiken ein, um sie zum schweigen zu bringen. (hier). Berühmte Friedensforscher, die das eigene Leben für Frieden geopfert haben, hatten uns schon vor 50 Jahren gewarnt. Hörte dann überhaupt jemand zu, wenn John F. Kennedy, Jane Addams, oder Martn Luther King ihre Reden hielten?

John F. Kennedy über "Frieden"

Diese Idee, wonach Frieden auf einer plötzlichen Umwälzung der menschlichen Natur basiert (von John F. Kennedy auch im Jahre 1963 erwähnt) ist eben ein Traum, eine Utopie.

Ich beziehe mich hier nicht auf das absolute, grenzenlose Konzept von Frieden und Wohlwollen, von dem einige phantasieren und Fanatiker träumen. Ich möchte gar nicht leugnen, wie wichtig Hoffnungen und Träume sind, aber wir rufen lediglich Enttäuschung und Unglaubwürdigkeit hervor, wenn wir dieses Konzept zu unserem einzigen, unmittelbaren Ziel machen.

Wir sollten uns stattdessen auf eine praktischere Art von Frieden konzentrieren, die sich eher erzielen lässt und die nicht auf einer plötzlichen Umwälzung der menschlichen Natur basiert, sondern auf einer allmählichen Evolution der menschlichen Institutionen, auf einer Reihe konkreter Maßnahmen und wirksamer Vereinbarungen, die im Interesse aller Beteiligten stehen.

John F. Kennedy
Rede auf der Abschlussfeier der American University, 10.Juni1963

https://www.jfklibrary.org/JFK/Historic-Speeches/Multilingual-American-University-Commencement-Address/Multilingual-American-University-Commencement-Address-in-German.aspx

Jährlich unterschreibt man hunderte von Petitionen, um "Kriege zu stoppen" und "Atomwaffen abzurüsten." Glaubt tatsächlich noch jemand, dass sich durch diese Strategie eines Tages, etwas ändern lässt? Wie laut oder wie lange soll man noch "NO MORE WARS!" schreien, nur um totale Gleichgültigkeit als Antwort zu bekommen, um endlich aufzuwachen? (hier). Fehlt es eigentlich an mehr Aufklärung, oder an gründlich recherchierten Exposés und Bücher, die uns über die echt grauenvolle Motive für so viele Kriege informieren?

Die ganze Idee von Frieden/Friedensbewegung klebt an einer Subkategorie des Amerikanischen "Aktivismus," der sich mit Kriege und Kriegsrüstung befasst. Dieses Denken, diese Narrative, ist nicht nur absurd, sondern es verhindert die Evolution des kollektiven Bewusstseins. Wenn wir diese Absurdität nicht rasch ansprechen und Alternative bilden, bleiben wir noch für 50+ Jahren an der gleichen Stelle sitzen (falls wir uns nicht früher gegenseitig vernichtet haben.) Mit einer Repeace/Verantwortungskampagne wollen wir mit einer praktischeren und effizienteren Definition (Frieden ist die Abwesenheit von Angst), und drei einfache Versprechen, die Menschheit zu unerwartetem Zusammenhalt (Kohäsion) und zur fehlenden Macht verhelfen.

"Friedensbewegung" ist ein irreführendes Konzept. Wir ändern es, weil wir nun müssen.

äÖö